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FAQ - Stipendium
Neben BAföG, (Mini-)Jobs oder privater Finanzierung gibt es auch die Möglichkeit sich durch ein Stipendium fördern zu lassen. Stipendien werden in der Regel von Stiftungen vergeben, die unterschiedliche Zielsetzungen, Profile und Vergabekriterien (z.B. Studierende mit Migrationshintergrund, spezielle Stipendien für Frauen etc.) haben.
Die Stiftungen lassen sich grob in drei Kategorien einordnen: parteinahe, gewerkschaftsnahe oder konfessionelle Stiftungen. Dabei wird die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei, Gewerkschaft oder Kirche meist nicht verlangt, sondern die Identifizierung mit deren Zielen.
Die Suche nach der geeigneten Stiftung braucht genügend Zeit. Es gibt viele Voraussetzungen für die Vergabe, die man erfüllen sollte. Eine intensive Recherche lohnt sich! Die Erfolgschancen gefördert zu werden sind bei einer Stiftung, bei der dein Profil gefragt ist, wesentlich höher.
Die einfache Antwort dazu ist ja, jeder ist für ein Stipendium geeignet. Man muss nicht unbedingt einen Einserschnitt in seinem Abitur oder die besten Leistungen in seinem Studium vorweisen können, um sich für ein Stipendium zu bewerben.
Stiftungen suchen engagierte Studierende, die sich in sozialen, gesellschaftlichen und/ oder politischen Bereichen einsetzen. Engagement außerhalb des Studiums kann man beispielsweise durch aktive Teilnahme an Jugendverbänden, Hochschulgruppen, Studierendengemeinden, Fachschaften oder sonstigen Ehrenamten zeigen. Auch eine Nebentätigkeit, wie ein Minijob, kann das Profil eines Studierenden stärken.
Weitere Vergabekriterien sind unter anderem Herkunft, Alter, soziale Situation (niedriges Einkommen, Familienverhältnisse, Bedürftigkeit), Studienort und -fach sowie Geschlecht.
Dein Gesamtprofil ist gefragt.
Es gibt verschiedene Formen der Förderung.
Die monatliche Stipendienhöhe hängt von der jeweiligen Stiftung ab, oft liegt diese über dem BAföG-Höchstsatz, kann aber auch nur in Form von Büchergeld sein.
Neben der finanziellen Förderung bieten viele Stiftungen eine sogenannte ideelle Förderung. Dieses Begleitprogramm zur Fortbildung und Netzwerkarbeit beinhaltet Seminare, Workshops, Arbeitsgruppen etc. Diese bilden eine sehr gute Grundlage und Kontakte, um nach dem Studium in den Arbeitsmarkt zu wechseln.
- Recherche: Beginnen Sie möglichst frühzeitig mit der Recherche, damit Sie eine passende Stiftung für sich finden. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen: Passt die Stiftung inhaltlich zu mir? Vertrete ich die Ziele? Erfülle ich die formalen Kriterien? Achten Sie bei der Recherche unbedingt auf die Bewerbungsfristen, oft gibt es zwei Bewerbungs-fristen im Jahr.
- Bewerbung: Oftmals wird eine schriftliche Bewerbung, Lebenslauf und Motivationsschreiben gefragt. Manchmal auch ein Empfehlungsschreiben eines Dozenten oder Lehrers. Diese Bewerbungsunterlagen sollten sich individuell auf die Stiftung und deren Ziele beziehen.
- Bewerbungsauswahl: Meist erfolgt die Auswahl in Form von persönlichen Gesprächen und Gruppendiskussionen.
Wir empfehlen Ihnen:
www.daad.de/deutschland/stipendium/de
www.arbeiterkind.de/studium-finanzieren/stipendien
www.chancenstiftung.de/stipendiatinnen/
Die jeweiligen Hochschulen vergeben meist das Deutschlandstipendium oder auch andere Stipendien. Es lohnt sich daher auch bei der eigenen Hochschule nach dem Begriff "Stipendium" zu suchen.
Auf den Seiten von Arbeiterkind und Elternkompass gibt es weitere Informationen zum Thema Stipendium. Elternkompass bietet auch einen telefonischen Beratungsservice an.
Bei weiteren Fragen rund um Stipendien wenden Sie sich auch gerne an die Sozialberatung.
