Regionale Lieferanten

Regionale Lieferanten

Auswahl unserer regionalen Lieferanten:

Regional, regional, regional – immer häufiger lesen wir das Wort beim Einkauf und in der Werbung. Doch was meint es eigentlich? Der Begriff „Region“ ist gesetzlich nicht geschützt. Wer also genauer wissen möchte, wo die Ware herkommt, die angeboten wird, kann sich zusätzlich an Kennzeichnungen wie  etwa „Gutes aus Hessen“ orientieren.

Was bringt es „regional” zu konsumieren?

Diese Lebensmittel sind nicht per se hochwertiger als Produkte, welche von weither kommen. Einige Kennzeichen sind allerdings zusätzliche Qualitätsmerkmale (z. B. soziale Kriterien, die bei der Produktion eingehalten werden).

Bei Produkten aus der näheren Umgebung können folgende Vorteile festgestellt werden:

  • Stärkung der regionalen Wirtschaft
  • kurze Transportwege) = weniger Emmissionen
  • geschmacklich gut (Pflanzen können ausreifen und erntefrisch verkauft werden)
  • Qualität und Kontrolle (direkter Kontakt zwischen Erzeuger/Verbraucher)
  • Tiere produzieren bei kurzen Transportwegen vor der Schlachtung weniger Stresshormone. Das Fleisch ist zarter und hat mehr Aroma.

 

Das Studierendenwerk möchte in seinen Mensen und Bistros mehr Darmstadt-nahe Produkte anbieten, um seinen CO2-Fußabdruck schrittweise zu verkleinern.  Ein 100 % „regionales” Gericht anzubieten, ist allerdings im Mensa-Alltag kaum möglich, da ein Menü oft aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten besteht. Darüber hinaus benötigen wir in der Systemgastronomie riesige Mengen, um  täglich bis zu 10.000 Essen servieren zu können. Es ist nicht  leicht ortsnahe Lieferanten zu finden, die überhaupt entsprechende Kapaziten garantieren. Doch setzen wir, um nachhaltige Effekte zu erzielen, gerade bei Zutaten an, welche wir in großen Mengen einkaufen.

(Fast) alle Kartoffeln - ca. 100.000 kg pro Jahr - liefert uns z. B. inzwischen die Nieder-Ramstädter-Diakonie aus Mühltal in Bio-Qualität. Eine

mittlere Kartoffel wiegt ca. 90 g. Somit beziehen wir jährlich ca. 1.111.111  Kartoffeln aus der Region unmittelbar bei Darmstadt. Zu den Ausnahmen zählt zurzeit die Ware, welche in der Mensa als Pommes und Kroketten auf den Teller kommt.

Der Großteil der verarbeiteten Fleischwaren stammt aus der Odenwälder Metzgerei. Ca. 35 Tonnen Frischfleisch, 30 Tonnen Wurst und Auf-

schnitt werden so aus Fränkisch-Crumbach an unsere Mensen geliefert. In den 30.000 kg Wurst und Aufschnitt sind beispielsweise enthalten: 3.000 kg Bratwurst (25.000 Stück), 1.800 kg Bockwurst (15.000 Stk.), 2.700 kg Rindswurst (22.000 Stk.), 3120 kg Putensalami (208.000 Scheiben).

Die meisten unserer leckeren Backwaren in den Bistros haben einen noch deutlich kürzeren Weg hinter sich: Sie stammen aus der

hauseigenen Bäckerei des Studierendenwerks in der Mensa Lichtwiese und werden täglich frisch produziert. 2017 verließen 260.000 verschiedene Artikel die Backstube. Dazu zählten 27.000 Nussecken, 23.000 vegane Rüblischnitten, 18.000 Stück Käsetorte, 13.000 Stück Himbeerschnitten und 13.000 Stück vegane Schokokuchen.

Das Bier auf der Welcome Party (Darmstadts größter Studi-Party), welches wir ebenfalls in unseren Bistros anbieten, ist natürlich von der ortsansässigen Brauerei „Pfungstädter”.

 

 

Kontakt

Nachhaltigkeitsmanager

Georg Richarz

Porträt des Nachhaltigkeitsmanagers Georg Richarz

Tel.: 06151 16-29438

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