Bund stellt Mittel für Studierende in Not zur Verfügung

Bund stellt Mittel für Studierende in Not zur Verfügung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF hat bekannt gegeben: Aufgrund der Corona-Krise in Not geratene Studierende werden ein zinsloses Darlehen sowie einen Nothilfe-Zuschuss des Bundes beantragen können.

Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), hat dazu erklärt:

„Für die Umsetzung dieser Hilfen über die Studenten- und Studierendenwerke werden wir jetzt zügig mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Verfahren für die konkrete Umsetzung entwickeln."

Darlehen

Das Darlehen in Höhe von bis zu 650 Euro im Monat wird über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt. Die dafür notwendige Antragstellung und Legitimierung kann über die Studierendenwerke als zertifizierte Vertriebspartner der KfW erfolgen.

Weitere Informationen zur Antragstellung (KfW-Studienkredit) finden Sie hier.

 

Nothilfe-Zuschuss

Auch der Nothilfe-Zuschuss soll bei den Studierendenwerken beantragt und von diesen ausbezahlt werden.

Alle Beteiligten, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Deutsche Studentenwerk und dessen Mitglieder, die 57 Studenten- und Studierendenwerke, haben das Ziel, die Überbrückungshilfe den Studierenden möglichst bald zur Verfügung stellen zu können. Die Antragstellung und Bearbeitung vieler zu erwartender Anträge wird jedoch nur mit Hilfe einer IT-Lösung möglich sein. Diese Lösung bereitzustellen, daran arbeiten alle Beteiligten derzeit mit Hochdruck, damit die Überbrückungshilfe im Laufe des Juni beantragt und dann nach Prüfung auch ausbezahlt werden kann.

Wir werden schnellstmöglich an dieser Stelle weitere Fakten zur Nothilfe und zu den Details des Antragsverfahrens veröffentlichen.

Informationen des BMBF

FAQ zinsloses Darlehen und Nothilfe-Zuschuss/Überbrückungshilfe

Presseerklärung