Finanzielle Sorgen der Studierenden – eines der Hauptthemen unserer Sozialberatung

„Money, money, money“ - Finanzielle Sorgen der Studierenden – eines der Hauptthemen unserer Sozialberatung

Ein Mensch und ein Gewirr verschlungener Richtungspfeile. Hier fehlt vor allem eines - Orientierung. Das Motiv auf dem Sozialberatungs-Folder macht anschaulich: Der nächste Schritt will überlegt sein, guter Rat ist deshalb teuer. Die Redensart darf nur nicht wörtlich genommen werden, denn guter Rat ist hier alles andere als „teuer“! Die Angebote der Sozialberatung stehen allen Studierenden der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt zu und sind kostenlos.

Auftrag und Ziel der Sozialberatung ist professionelle Hilfestellung bei der Bewältigung und Lösung verschiedenster Fragen und nicht zuletzt: Prävention. Es muss sich also eine zunächst vielleicht nur als belastend empfundene persönliche Situation nicht schon krisenhaft zugespitzt haben, bevor Unterstützung angefragt werden kann. Eine fachkundig begleitete Organisation des Studiums und Alltags steigert beispielsweise, zusammen mit einem Finanzierungskonzept die Wahrscheinlichkeit, dass Studien-, Job- und private Ziele nicht an sub-optimalen Rahmenbedingungen, wie etwa einem knappen Budget, scheitern müssen.

Drei Beraterinnen - spezialisiert und professionell vernetzt

Angesprochen sind alle TU- und h_da-Studierenden. Vor allem sind diejenigen, die besondere Bedingungen haben, wie Studierende aus dem Ausland, Schwangere, Studierende mit Kind und Studierende mit Handicap eingeladen, die drei Sozialberaterinnen des Studierendenwerks zu kontaktieren. Sie sind versierte Beratungsprofis mit langjähriger Erfahrung, entsprechendem Know-how und Methodenwissen. Sie sind weit über den Hochschulraum hinaus mit anderen Fachleuten vernetzt, gleichzeitig spezialisiert auf studentische Anliegen, verfügen über eine hohe Expertise zu den besonderen rechtlichen, finanziellen und sozialen Rahmenbedingungen, die mit dem Studienstatus verbunden sind. Ihr Job: mitunter komplexe und schwierige sozialrechtliche Fragen klären, Orientierung schaffen, Handlungsoptionen aufzeigen. Sie moderieren in Konfliktfällen und können helfen, berechtigte Ansprüche durchzusetzen.

Zum Beispiel: Studienfinanzierung strategisch angehen

Oft überblicken Betroffene finanziell relevante Faktoren nicht auf Anhieb. Im Zusammenhang mit ungelösten Fragen zum Aufenthaltsrecht, etwa auf Grund fehlender Aufenthaltstitel oder Arbeitserlaubnisse kann sich, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird, leicht etwas zusammenbrauen. Die Beraterinnen beobachten gerade bei internationalen Studierenden immer wieder, dass nicht wenige Erstsemester zwar Wege finden (womöglich in einem hochpreisigen Zimmer privater Investoren) unterzukommen und auch den Studienstart bewältigen.

Wenn aber Klausuren anstehen, deshalb weniger gejobbt werden kann, die finanzielle Mittel zur Neige geht, aber gleichzeitig der Semesterbeitrag bezahlt sein will, oder woanders der Druck steigt, wird es schnell eng. Falls dann, weil einfach kein erschwinglicher Wohnraum, dafür Mietrückstand in Sicht ist, rasch Geld geborgt wird, schnappt manches Mal die Schuldenfalle zu. Langfristige Planung erleichtert jedoch eine zum Finanzierungskonzept passende Studienorganisation. Die Sozialberaterinnen helfen Studieninteressierten und Studierenden in ihrer Beratung passgenaue Strategien dafür zu entwickeln.

Darüber hinaus gibt es neue Veranstaltungen. Erstmals ging Mitte November in der Mensa Stadtmitte „Money, money, money – Infos zur Studienfinanzierung“ über die Bühne. Ähnlich wie beim „Brunch für Studierende mit Kind/ern“, geht das Studierendenwerk davon aus, dass das Format Zukunft hat.

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