Umwelt-Managementsystem Ökoprofit“

Mensa Stadtmitte jetzt mit Umwelt-Zertifikat

  • Ressourcenschonende Maßnahmen Basis der Auszeichnung als „ÖKOPROFIT“-Betrieb
  • Studierendenwerk macht mit Umwelt-Monitoring und verbesserter CO2-Bilanz einen weiteren Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Organisation

Darmstadt, 22. Oktober 2020. Die Auditoren der Prüfungskommission haben die Planung und Umsetzung von Umwelt-Maßnahmen Ende September begutachtet. Seit 19. Oktober darf sich die „Mensa Stadtmitte“ des Darmstädter Studierendenwerks „ÖKOPROFIT“-Betrieb nennen.

Der Name ist Programm. Im Fokus des „Ökologischen Projekts für integrierte Umwelt-Technik“ stehen gleichermaßen ein sparsamer Ressourcen-Verbrauch wie effizientes kennzahlenbasiertes Wirtschaften. Begleitet vom Energiereferat der Stadt Frankfurt und einem Umwelt-Beratungsteam sowie im Schulterschluss mit elf anderen Akteuren aus dem Rhein-Main-Gebiet verbessert das Studierendenwerk seinen Umgang mit Energie und Emissionen, Wasser und Abwasser, mit Rohstoffen sowie Abfällen und fördert Öko-Mobilität.

Systematisch und überprüfbar geht es hierbei zu. Geschäftsführerin Ulrike Laux betont, dass die entsprechenden Vereinbarungen einen hohen Grad an Selbstverpflichtung bedeuten. „Die erfolgreiche Teilnahme an der Kooperation erfordert beispielsweise ökologisch orientierte Handlungsgrundsätze, ein Umwelt-Monitoring und geeignete Management-Instrumente. Weil wir aber schon Jahre intensiv daran arbeiten, unser betriebliches Gesamtkonzept auf Nachhaltigkeit auszurichten, sind Analysen, Maßnahmen und Ergebnis-Berichte in Sachen Ressourcenschutz kein Neuland für uns, sondern können ausgeweitet und verstetigt werden“, so Laux.

Die Teilnahme an „ÖKOPROFIT“ ist Teil eines Masterplans, denn auch andere Darmstädter Einrichtungen des Studierendenwerkes sollen ihr ökologisches Profil verbessern. Zuerst galt es jedoch, in der Hochschulgastronomie am Campus Stadtmitte Auswirkungen des eigenen Handelns zu bewerten, um, vor allem mit Blick auf den Klimaschutz, Spar-Effekte zu erzielen. „Die getrennte Abfallsammlung in den Gasträumen war einer der konkreten Schritte“, erläutert Georg Richarz, Nachhaltigkeitsmanager beim Studierendenwerk: „Alle Abfall-Fraktionen werden inzwischen, soweit möglich, der Wiederverwertung zugeführt.“

Neben der messbaren Reduzierung des Restmülls sind etwa die Umstellung auf Ökostrom und die Erhöhung der Minimum-Temperatur von Getränkekühlschränken weitere Maßnahmen. Pro Jahr spart das Studierendenwerk dadurch 16.000 Kilowattstunden Strom ein. Neben anderen Projekten wird außerdem in der Abteilung Hochschulgastronomie des Studierendenwerks die Einführung eines kompletten Bio-Tellergerichts vorbereitet. Die Aussicht auf eine gegenüber anderen Menüs klar verbesserte CO2-Bilanz passt ausgezeichnet ins Konzept.

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