{"id":44838,"date":"2021-03-11T10:05:24","date_gmt":"2021-03-11T09:05:24","guid":{"rendered":"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/interkulturelles\/forum-inklusion\/"},"modified":"2021-07-16T09:46:25","modified_gmt":"2021-07-16T07:46:25","slug":"forum-inklusion","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/en\/interkulturelles\/successfully-completed-projects\/forum-inklusion\/","title":{"rendered":"Wissenschaftliches Forum zu Inklusion"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-44838\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-44838-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-44838-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-44838-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_neosmart-editor panel-first-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-neosmart-editor so-widget-neosmart-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-headline\">Einsame Gesellschaft?! \u2013 Wissenschaftliches Forum zu Inklusion am 3. Mai 2021<\/h3><div class=\"widget-editor\">\n\t<p>Einsamkeit kennen alle Menschen. Aber die meisten sind es nicht freiwillig, sondern aufgrund von Lebensumst\u00e4nden, die einem den Zutritt verwehren, oder Communities, die explizit ausschlie\u00dfen. Das Thema unseres Wissenschaftstages sowie unser Verh\u00e4ltnis und unser Umgang mit Einsamkeit\u00a0gewinnen in Zeiten der Pandemie und der der sozialen Isolation eine herausragende Bedeutung. An diesem Tag m\u00f6chten wir Raum geben, um uns \u00fcber unsere Lebensrealit\u00e4ten sowie \u00fcber Ursachen und Strategien im Umgang mit Einsamkeit auszutauschen. Wir laden Expert:innen ein, sich dem Thema Einsamkeit aus verschiedenen Richtungen zu n\u00e4hern. Der Wissenschaftstag findet nur online statt.<\/p>\n<p>Die <strong>Zoom-Links zu den beiden Panels und f\u00fcr die Pausenzeiten<\/strong> sind unten in den Kacheln zu finden. <strong>F\u00fcr die Workshops m\u00fcssen Sie sich bis zum 30.04.2021 anmelden <\/strong>und erhalten anschlie\u00dfend die Zugangsdaten.<\/p>\n<p><strong>Bitte bei der Anmeldung den Namen des Workshops angeben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das gesamte Programm des Darmst\u00e4dter Festivals \u201eAlles Inklusive?!\u201c finden Sie <a href=\"https:\/\/www.centralstation-darmstadt.de\/alles-inklusive\/\">hier<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-44838-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_neosmart-accordion\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-neosmart-accordion so-widget-neosmart-accordion-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"accordion-container\">\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Er\u00f6ffnung des Wissenschaftlichen Forums \u2013 9:30-10:00 Uhr\">Er\u00f6ffnung des Wissenschaftlichen Forums \u2013 9:30-10:00 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Mit Amanda Cohen und Louisa Frenzel<\/p>\n<p>Zoom-Link: <a href=\"https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0\">https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0<\/a><\/p>\n<p>Meeting-ID: 990 2791 8686<br \/>\nKenncode: zj3VNW<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-44593 lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"111\" data-srcset=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png 480w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-320x317.png 320w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital.png 600w\" data-sizes=\"(max-width: 113px) 100vw, 113px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 113px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 113\/111;\" \/><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Panel I: Dimensionen von Einsamkeit(en) \u2013 10:00-11:30 Uhr\">Panel I: Dimensionen von Einsamkeit(en) \u2013 10:00-11:30 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p><strong>Mit Dr. Christine Prei\u00dfmann, Dr. Susanne B\u00fccker und Prof. Dr. Volker Beck<\/strong><\/p>\n<p>Zoom-Link: <a href=\"https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0\">https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0<\/a><\/p>\n<p>Meeting-ID: 990 2791 8686<br \/>\nKenncode: zj3VNW<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-44593 lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"106\" data-srcset=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png 480w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-120x120.png 120w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-320x317.png 320w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital.png 600w\" data-sizes=\"(max-width: 107px) 100vw, 107px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 107px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 107\/106;\" \/><\/p>\n<p>Das Thema Einsamkeit durchdringt schon l\u00e4nger und weit vor der Corona-Krise unsere Gesellschaft. In Deutschland f\u00fchlt sich etwa jede zehnte Person oft oder sehr oft einsam. Die Pandemie versch\u00e4rft das Problem der Einsamkeit. Vor allem Kinder und Jugendliche sind durch f\u00fcr sie ungewohnte und schwer zu kompensierende soziale und k\u00f6rperliche Isolation besonders stark von Einsamkeit betroffen.<\/p>\n<p>\u00dcber Einsamkeit zu sprechen f\u00e4llt vielen Menschen schwer. Einsamkeit ist ein weitgehend tabuisierter Zustand und teilweise mit starken Schamaffekten besetzt. H\u00e4ufig wird Einsamkeit auf spezielle, oft bereits stigmatisierte und vulnerable Bev\u00f6lkerungsgruppen projiziert und f\u00fcr Exklusionsprozesse missbraucht. Einsamkeit wird \u00fcberwiegend als Makel in einer leistungs- und konsumorientierten Gesellschaft, als Indiz des Scheiterns, des Versagens, der Ausgrenzung und des Nicht-Dazugeh\u00f6rens wahrgenommen. Einsamkeit kann in vielerlei Weise beschrieben und charakterisiert werden. Einsamkeit manifestiert sich in einem andauernden Zustand subjektiven Unbehagens, des Nicht-Dazugeh\u00f6rens, des Ausgeschlossenseins, des Abgetrenntseins aus weitgehend allen sozialen Bez\u00fcgen. Die empirische Definition von Einsamkeit differenziert zwischen subjektivem Empfinden von Einsamkeit, wie etwa dem Einsamkeitserleben, Entfremdungsgef\u00fchlen, negativer Bewertung sozialer Beziehungen und objektiven Faktoren der Einsamkeit, wie das Fehlen von sozialen Netzwerken, Armut, soziale Stigmatisierung und Diskriminierung und Milieufaktoren. Im Unterschied zu einem, oftmals freiwillig gesuchten und positiv besetzten Gef\u00fchls des Alleinseins wird Einsamkeit in aller Regel subjektiv als ein stark unangenehmer Zustand und als ein negativ bewertetes und wahrgenommenes Gef\u00fchl beschrieben. Die Pandemie wirkt wie ein Brandbeschleuniger auf die Zunahme von Einsamkeitserfahrungen vieler Menschen. Einsamkeit kann krankmachen. Wir wissen aus Studien, dass Einsamkeit und soziale Isolation als ein gewichtiger Krankheitsfaktor anzusehen ist. Deswegen gilt es, diesen Entwicklungen auch gesundheits- und sozialpolitisch angemessen zu begegnen und die Pr\u00e4vention von Einsamkeit zu f\u00f6rdern. Was k\u00f6nnen, ja m\u00fcssen wir tun, um die massiven Belastungen durch Einsamkeitserfahrungen bei den Individuen wie in der Gesellschaft zu verstehen und zu minimieren? Wie verh\u00e4lt sich unser Streben nach pers\u00f6nlicher Freiheit und Autonomie mit unserem Bed\u00fcrfnis nach Bindung und Gemeinschaftlichkeit? Welche gesellschaftlichen Strukturen helfen uns dabei, Einsamkeit zu \u00fcberwinden? Ist Einsamkeit eine neue Erkrankung? Gibt es eine gute, positive Einsamkeit, die wir erlernen k\u00f6nnen? Brauchen wir in Zeiten der Pandemie Einsamkeitsbeauftragte? Es stellen sich viele brennende Fragen in diesen turbulenten Zeiten.<\/p>\n<p>Mit dem Wissenschaftstag wollen wir uns diesem Thema stellen und gemeinsam Weg und Antworten finden, wie wir individuell als auch gesellschaftlich mit dem Thema Einsamkeit besser als bisher umgehen und damit zu Recht kommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kurzbiografie Dr. Christine Prei\u00dfmann<br \/>\n<\/strong>Christine Prei\u00dfmann ist \u00c4rztin f\u00fcr Allgemeinmedizin und Psychotherapie und hat das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus. In K\u00fcrze er\u00f6ffnet sie eine eigene psychotherapeutische Praxis in Ro\u00dfdorf und widmet sich dort schwerpunktm\u00e4\u00dfig dem Thema Autismus mit Beratung, Diagnostik und Therapie. Zus\u00e4tzlich h\u00e4lt sie Vortr\u00e4ge, bietet Seminare an und schreibt B\u00fccher sowie Fachartikel zum Thema. Auch die \u00d6ffentlichkeitsarbeit ist ihr sehr wichtig. Sie hat \u00fcber viele Jahre hinweg eine Gespr\u00e4chsgruppe f\u00fcr erwachsene Menschen mit Asperger-Syndrom beim Autismusverband in Frankfurt moderiert und ist als Vorsitzende des Autistischen Beirats Vorstandsmitglied von Autismus Deutschland e.V.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Dr. Susanne B\u00fccker<br \/>\n<\/strong>Dr. Susanne B\u00fccker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Sie studierte Psychologie an der Universit\u00e4t Trier und forschte an der Tilburg University (Niederlande). In ihrer Forschung besch\u00e4ftigt sie sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit verschiedenen Risiko- und Schutzfaktoren von Einsamkeit, wie z.B. kritischen Lebensereignissen, Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften oder soziodemographischen Eigenschaften. Zudem erforscht sie, wie sich Einsamkeit \u00fcber die Zeit hinweg ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Prof. Dr. Volker Beck<br \/>\n<\/strong>Seit 2007 ist Prof. Dr. Volker Beck Professor f\u00fcr das Fach Sozialmedizin\/Psychologie am Fachbereich Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt t\u00e4tig. Seit 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Psychotherapeutische T\u00e4tigkeit mit dem Schwerpunkt Psycho-Onkologie in Darmstadt. Seit vielen Jahren setzt er sich ehrenamtlich f\u00fcr verschiedene Vereine und gesellschaftspolitische Belange ein. So ist er im Vorstand der Hessischen Krebsgesellschaft e.V. (Frankfurt), von pro familia e.V. (Darmstadt), in der Gesellschaft f\u00fcr Angewandte Psychologie und Architektur in der Onkologie e.V. (Berlin) sowie im Verein Aufwind e.V. (Wiesbaden) aktiv.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Pausenangebot 11:30-12:00 Uhr\">Pausenangebot 11:30-12:00 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Interaktiver Austausch auf der Plattform wonder.me: <a href=\"https:\/\/www.wonder.me\/r?id=63cd1fb8-7e37-4cfd-b106-14cf5c436cbf\">https:\/\/www.wonder.me\/r?id=63cd1fb8-7e37-4cfd-b106-14cf5c436cbf<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Workshop-Block I: Vereinsamung durch Ausschluss \u2013 12:00-13:30 Uhr\">Workshop-Block I: Vereinsamung durch Ausschluss \u2013 12:00-13:30 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p><strong>Workshop von Constantin Grosch<\/strong><br \/>\nF\u00fcr viele Menschen ist und war die Pandemie eine Herausforderung. Wie k\u00f6nnen Freundschaften aufrechterhalten werden, wenn man sich kaum treffen kann? Die Familie f\u00fchlt sich fern an und eine neue Liebe zu finden ist fast unm\u00f6glich. Was f\u00fcr die Mehrheitsgesellschaft eine neue Erfahrung ist, ist f\u00fcr viele Menschen mit Behinderung Alltag. Der Ausschluss aus der Gesellschaft. Wir wollen dar\u00fcber reden, welche Mechanismen diesem Ausschluss zugrunde liegen, bei wem die Verantwortung f\u00fcr diese Exklusion liegt und auch, was ein solcher Ausschluss mit Individuen macht.<br \/>\n<strong>Kurzbiografie Constantin Grosch<\/strong><br \/>\nConstantin Grosch (28) ist einer der bekanntesten deutschen Inklusions-Aktivisten. Als Mitbegr\u00fcnder von AbilityWatch e.V. trieb er ma\u00dfgeblich den Protest gegen das Bundesteilhabegesetz und dem IPReG vor. Beruflich arbeitet er als Projektleiter beim Berliner Sozialhelden e.V. und engagiert sich kommunalpolitisch im Kreistag von Hameln-Pyrmont als Fraktionsvorsitzender. So verbindet er Politik, Aktivismus und als Student der Soziologie auch die wissenschaftliche Perspektive auf unsere Gesellschaft.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Workshop \u201eEinsamkeit bei Kindern\u201c<\/strong><br \/>\nDas Thema Einsamkeit wird bisher h\u00e4ufig bei \u00e4lteren Menschen nach dem Verlust von Familienmitgliedern und Freund:innen verortet. Nach mittlerweile \u00fcber einem Jahr Pandemie mit monatelangen Lockdowns erkennen wir, dass vor allem Kindern wegen der sozialen und k\u00f6rperlichen Distanz zunehmend von Einsamkeit ber\u00fchrt werden. Darauf weisen mehr und mehr wissenschaftliche Studien hin. Was bedeutet Einsamkeit f\u00fcr Kinder? Wie gehen sie mit Einsamkeit um? Welche M\u00f6glichkeiten haben sie, Einsamkeit zu kompensieren und in ihre Entwicklung zu integrieren? Was k\u00f6nnen Eltern und Institutionen, vor allem die Schule tun, um Einsamkeitserfahrungen bei Kindern aufzufangen und zu mindern? Und wie wird wohl eine Post-Pandemie Zeit aus der Perspektive von Kindern aussehen? \u00dcber diese Fragen soll im Workshop \u201eEinsamkeit bei Kindern\u201c nachgedacht und diskutiert werden. Die wunderbare Kya aus dem ergreifenden Roman \u201eDer Gesang der Flusskrebse\u201c zeigt uns auf poetische Weise, wie Kinder Einsamkeit erleben und wie sie damit umgehen.<br \/>\n<strong>Kurzbiografie<\/strong><br \/>\nSeit 2007 ist Prof. Dr. Volker Beck Professor f\u00fcr das Fach Sozialmedizin\/Psychologie am Fachbereich Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt t\u00e4tig. Seit 1999 Approbation als Psychologischer Psychotherapeut. Psychotherapeutische T\u00e4tigkeit mit dem Schwerpunkt Psycho-Onkologie in Darmstadt. Seit vielen Jahren setzt er sich ehrenamtlich f\u00fcr verschiedene Vereine und gesellschaftspolitische Belange ein. So ist er im Vorstand der Hessischen Krebsgesellschaft e.V. (Frankfurt), von pro familia e.V. (Darmstadt), in der Gesellschaft f\u00fcr Angewandte Psychologie und Architektur in der Onkologie e.V. (Berlin) sowie im Verein Aufwind e.V. (Wiesbaden) aktiv.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Workshop \u201eDiskriminierung, Angriff, Schweigen \u2013 Vereinsamte Gruppen\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">#### Workshop findet nicht statt ####<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Menschenverachtenden Ideologien wohnt die Gefahr der Demokratiezerst\u00f6rung inne. Dennoch sind es meist Minderheiten, die von diesen Ideologien und Angriffen bedroht werden. Was passiert, wenn bestimmte \u201eGruppen\u201c zum Ziel von menschenverachtenden Attent\u00e4ter:innen werden und andere dazu schweigen (k\u00f6nnen)? Wie wirkt sich das auf unser gesamtgesellschaftliches Klima aus? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Workshop auf den Grund gehen.<br \/>\n<strong>Kurzbiografie Louisa Frenzel<\/strong><br \/>\nLouisa Frenzel ist Mitarbeiterin des Bereichs Interkulturelles im Studierendenwerk Darmstadt. Dort koordiniert sie das Interkulturelle Tutor*innen Team (ITT) mit und gibt Workshops zu interkulturellen und gesellschaftlichen Themen. Louisa Frenzel hat einen Master in Interkultureller Kommunikation und langj\u00e4hrige grenz\u00fcberschreitende Erfahrungen in der au\u00dferschulischen politischen Bildung. Sie arbeitet u.a. zu verschiedenen Themen der Antidiskriminierung, zu (interkultureller) Kommunikation sowie zu Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen. Seit 2019 ist sie zertifizierte Interkulturelle Trainerin.<br \/>\n<strong>Kurzbiografie Amanda Cohen<\/strong><br \/>\nAmanda Cohen ist Mitarbeiterin des Bereichs Interkulturelles im Studierendenwerk Darmstadt. Dort koordiniert sie das Interkulturelle Tutor*innen Team (ITT) mit und gibt Workshops zu interkulturellen und gesellschaftlichen Themen. Amanda Cohen ist Kulturwissenschaftlerin und bildet sich derzeit noch zur Social Justice und Diversity Trainerin fort. Ihre Schwerpunkte sind Social Justice, Radical Diversity, Antisemitismus, Antiromaismus\/Antisintiismus und Klassismus.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Workshop \u201eVereinsamung durch Ausschluss\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">#### Workshop findet nicht statt ####<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Seit vielen Jahren setzt sich Christiane Strohecker daf\u00fcr ein, dass Inklusion \u201ealle\u201c bedeutet, und niemand zur\u00fcckgelassen wird. In ihrem Workshop \u201eVereinsamung durch Ausschluss\u201c zeigt sie auf, dass insbesondere Menschen mit komplexen Behinderungen oder auff\u00e4lligem Verhalten noch immer aus der Gesellschaft aussortiert werden und oftmals vereinsamt als \u201eRestgruppe\u201c in Heimen leben. Mit Hilfe inklusiver Wohnformen k\u00f6nnen heute jedoch alle Menschen Teil einer lebendigen und aktiven Gemeinschaft werden. Wie das geht? Christiane Strohecker zeigt Beispiele aus der Praxis und ermutigt dazu, Neues auszuprobieren und alle auf dem Weg in die Inklusion mitzunehmen.<br \/>\n<strong>Kurzbiografie Christiane Strohecker<\/strong><br \/>\nChristiane Strohecker ist Diplom-Betriebswirtin und Mutter von zwei T\u00f6chtern, eine mit schwerer Mehrfachbehinderung (24 Jahre). Langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als selbst\u00e4ndige Konzeptionerin und Texterin, spezialisiert auf Non-Profit-Organisationen. Seit 2014: Mit-Initiatorin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von inklusiv wohnen K\u00f6ln e.V. Das inklusive Haus, in dem auch Menschen mit komplexen Behinderungen leben, wurde mehrfach ausgezeichnet: Klaus Novy-Preis 2. Platz, Innovationspreis Behindertenpolitik der Stadt K\u00f6ln, 1. Preis (www.inklusiv-wohnen-koeln.de). Spezialisierung auf inklusives Wohnen ab 2017: Dozentin an der Parit\u00e4tischen Akademie NRW, Beratung von Prozessbegleitung zahlreicher Initiativen f\u00fcr inklusive Wohnformen, deutschlandweit sowie Gr\u00fcndungsmitglied von WOHN:SINN \u2013 B\u00fcndnis f\u00fcr inklusives Wohnen. Seit 2020: stellv. Projektleitung von WOHN:SINN und Leitung der Regionalstelle West.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Pausenangebot 13:30-14:00 Uhr\">Pausenangebot 13:30-14:00 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Musikprogramm<\/p>\n<p>Zoom-Link: <a href=\"https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0\">https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0<\/a><\/p>\n<p>Meeting-ID: 990 2791 8686<br \/>\nKenncode: zj3VNW<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Workshop-Block II: Vereinsamung durch Ausschluss \u2013 14:00-15:30 Uhr\">Workshop-Block II: Vereinsamung durch Ausschluss \u2013 14:00-15:30 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p><strong>Workshop: Wenn Einsamkeit zu sozialer Isolation wird<\/strong><br \/>\nEinsamkeit kann krankmachen. Erleben wir Einsamkeit als eine dauerhafte Stresssituation, reagieren wir mit pers\u00f6nlichen Coping-Strategien, die mit \u201anach innen\u2018 oder \u201anach au\u00dfen\u2018 gerichteten k\u00f6rperlichen Reaktionen einhergehen. Psychosomatische Reaktionen k\u00f6nnen als Handlungsweisen verstanden werden, die den Austausch zwischen einer Person und ihrer Umwelt unter erschwerten Lebensbedingungen reguliert. Einsamkeit kann sich aber auch in soziale Isolation verwandeln und zu psychopathologischen Prozessen f\u00fchren. Die Umwelt wird als dauerhaft unverf\u00fcgbar erlebt. Was wei\u00df die Wissenschaft \u00fcber Isolationserfahrungen? Und welche Zusammenh\u00e4nge lassen sich zum Thema \u201eBehinderung\u201c herstellen? Mit diesen Fachfragen setzen wir uns im Rahmen des Workshops auseinander.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Prof. Dr. Peter Gro\u00df<\/strong><br \/>\nInclusive Education\/Heilp\u00e4dagogik<br \/>\nStudium an der Universit\u00e4ten Oldenburg und W\u00fcrzburg. Berufliche T\u00e4tigkeiten als Theaterp\u00e4dagoge, Wohnst\u00e4ttenleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Forschungsschwerpunkte: Inklusion, Soziale Teilhabe, Personenorientierung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Workshop von Leni Hohm<\/strong><br \/>\nIn dem Workshop wird es um das Thema Einsamkeit gehen, das Leni Hohm in ihrer Bachelorarbeit bearbeitete. Denn das ist leider immer noch ein Thema, wor\u00fcber wenige offen sprechen, weil es gesellschaftlich eher auf Ablehnung st\u00f6\u00dft. Es darf kein Tabu sein und wir sollten anfangen, dieses Thema als ernstzunehmende Normalit\u00e4t zu akzeptieren und vor allem Betroffenen ein offenes Ohr zu bieten. Dieses Ziel verfolgt Leni Hohm mit ihrem Projekt - eine Plattform, auf der sich sowohl Betroffene, Familienangeh\u00f6rige und Au\u00dfenstehende austauschen und informieren k\u00f6nnen. Erlebnisse, Gef\u00fchle, Erfahrungen, Erfolge und Niederlagen, die mit den verschiedensten Einsamkeiten einhergehen, m\u00f6chte Leni Hohm mit Hilfe von Betroffenen greifbar und verst\u00e4ndlich machen. Denn erst, wenn andere wissen, wie es einem:einer geht, kann sich etwas \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Leni Hohm<br \/>\n<\/strong>Leni Hohm (30) hat die allgemeine Fachhochschulreife im Zweig Textil und Gestaltung absolviert. Anschlie\u00dfend startete sie eine Ausbildung als Bauzeichnerin in Frankfurt und arbeitete daraufhin in diesem Beruf, bis der Wunsch, zu studieren, sehr gro\u00df wurde. Schon immer fiel es Leni Hohm leichter, W\u00f6rter und Gedanken niederzuschreiben als sie auszusprechen. Sie ist gerne kreativ, liebt die Fotografie und das Gestalten und braucht die Abwechslung. Und auch eine Herausforderung. Daher hat sie sich f\u00fcr den Studiengang Online-Journalismus entschieden, weil es f\u00fcr sie eine pers\u00f6nliche Herausforderung war: Reportagen und Portr\u00e4ts schreiben, auf Menschen zugehen um sie zu interviewen, sch\u00f6ne Dinge erfahren, aber auch traurige und emotionale - \u00fcber Tabuthemen berichten.<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Vortrag: Kritische Theorie des Antiziganismus<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Der Vortrag wird unter Bezugnahme auf psychoanalytische \u00dcberlegungen von Franz Maciejewski sowie geschichtsphilosophische Erw\u00e4gungen Theodor W. Adornos einige Thesen zu einiger kritischen Theorie des Antiziganismus zur Diskussion stellen. Insbesondere gilt es, urgeschichtliche Prozesse der Sesshaftwerdung und der Durchsetzung von Arbeit als unbewusstes Fundament der b\u00fcrgerlich-kapitalistischen Gesellschaft aufzukl\u00e4ren, um das Fortbestehen sowie die best\u00e4ndige Reproduktion des Antiziganismus bis in die Gegenwart zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Kurzbiografie Nico Bobka<\/strong><br \/>\nNico Bobka ist Mitglied der Gesellschaft f\u00fcr Antiziganismusforschung. Er studierte Soziologie und Politische Theorie und promoviert in Philosophie. Derzeit ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences t\u00e4tig.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Pausenangebot 15:30-16:00 Uhr\">Pausenangebot 15:30-16:00 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Interaktiver Austausch auf der Plattform wonder.me: <a href=\"https:\/\/www.wonder.me\/r?id=63cd1fb8-7e37-4cfd-b106-14cf5c436cbf\">https:\/\/www.wonder.me\/r?id=63cd1fb8-7e37-4cfd-b106-14cf5c436cbf<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Panel II: Einsamkeit in der Pandemie \u2013 Wie kommen wir aus der Einsamkeitsfalle heraus? \u2013 16:00-17:30 Uhr\">Panel II: Einsamkeit in der Pandemie \u2013 Wie kommen wir aus der Einsamkeitsfalle heraus? \u2013 16:00-17:30 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p><strong>Mit Ute Laucks, Thomas Hax-Schoppenhorst und Adelheid Wolf<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Zoom-Link: <a href=\"https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0\">https:\/\/zoom.us\/j\/99027918686?pwd=YW1taTJmSmNENnlGc214aE9ydlRmdz0<\/a><\/p>\n<p>Meeting-ID: 990 2791 8686<br \/>\nKenncode: zj3VNW<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-44593 lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"106\" data-srcset=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-480x475.png 480w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-120x120.png 120w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital-320x317.png 320w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Hand-digital.png 600w\" data-sizes=\"(max-width: 107px) 100vw, 107px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 107px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 107\/106;\" \/><\/p>\n<p>Die Pandemie und die damit verbundene physische wie soziale Distanz und Isolation f\u00fchren in vielen Bev\u00f6lkerungsgruppen zu einer starken Zunahme von Einsamkeitserfahrungen. Diese Entwicklung zeichnet sich in den westlichen Gesellschaften bereits seit vielen Jahren ab. Viele Menschen suchen und finden den Sinn ihres Lebens vorrangig in pers\u00f6nlicher Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit und weniger in Gemeinschaftlichkeit und traditionellen Bindungen. Die zunehmende Individualisierung in der kapitalisierten Gesellschaft geht einher mit einer Vereinzelung des modernen Menschen. Durch den Verlust an tragf\u00e4higen und belastbaren Bindungen nimmt das Risiko pers\u00f6nlicher Einsamkeit zu. In vielen westlichen Gesellschaften wird zunehmend dar\u00fcber diskutiert, wie auf den Anstieg von Einsamkeit reagiert werden kann. So hat beispielsweise die Regierung in England ein ambitioniertes Programm zum Umgang mit Einsamkeit gestartet. Es gibt viele Faktoren und Einfl\u00fcsse, die mit Blick auf die Entwicklung von Einsamkeit beachtet werden m\u00fcssen. Dabei spielen die S\u00e4kularisierung der Gesellschaft, der demographische Wandel und besonders die Digitalisierung eine herausragende Rolle. Und dann bricht vor einem Jahr die Corona-Pandemie \u00fcber uns herein und r\u00fcttelt an den Grundfesten und Sicherheiten unseres Lebens und unserer Vorstellung von Normalit\u00e4t. Parallel zur Corona-Krise kann in vielen Bereichen von einer Einsamkeitskrise gesprochen werden. Wie stark wirkt sich diese Einsamkeitskrise auf das Befinden, die Zufriedenheit und die Lebensqualit\u00e4t der Menschen aus? Wie lange wird dieser Zustand andauern? Wann kann von einer vor\u00fcbergehenden oder einer andauernden, chronischen Einsamkeit gesprochen werden? Ist Einsamkeit ein Krankheitsrisiko und welche Pr\u00e4ventionsm\u00f6glichkeiten gibt es, um Einsamkeit zu vermeiden und zu minimieren? Welche Bev\u00f6lkerungsgruppen werden besonders stark von Einsamkeit betroffen? Was k\u00f6nnen Politik, Bildungseinrichtungen und gesellschaftliche Institutionen tun, um Einsamkeit wirksam zu begegnen? Wie kommen wir aus der Einsamkeitsfalle heraus? Mit diesen Fragen wollen wir uns im Panel II auseinandersetzen. Dabei geht es darum, bew\u00e4hrte Ans\u00e4tze und Projekte eines konstruktiven Umgangs mit Einsamkeit vorzustellen und auszuloten sowie Impulse und Perspektiven zu weisen, wie Einsamkeit angenommen und \u00fcberwunden werden kann.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Ute Laucks<\/strong><\/p>\n<p>Ute Laucks studierte an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt (1987) nach einer Ausbildung zur Buchh\u00e4ndlerin in Heidelberg.<br \/>\nDanach t\u00e4tig in der Wohnungslosenhilfe, der Jugendhilfe und seit 2015 f\u00fcr inklusive Projekte bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt.<br \/>\nSeit 1999 Erziehungsstelle bei Vitos Kalmenhof, Beraterin und Coach f\u00fcr Vereine und Dozentin in der Erwachsenenbildung.<br \/>\nDie Koordinierungsstelle f\u00fcr inklusive Projekte erstellt den Aktionsplan \"Auf dem Weg zur inklusiven Stadt\" zur Umsetzung der kommunalen Aufgaben der UN-Behindertenrechtskonvention.<br \/>\nSie entwickelt und unterst\u00fctzt inklusive Projekte und ist Mitinitiatorin des Festivals \"Alles inklusive?!\".<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Thomas Hax-Schoppenhorst<\/strong><br \/>\nJahrgang 1955, geb. in Essen, aufgewachsen in Recklinghausen. Nach dem Studium an der Ruhruniversit\u00e4t Bochum Referendariat in D\u00fcren. Seit 1987 p\u00e4dagogischer Mitarbeiter der LVR-Klinik D\u00fcren; ab 2003 deren \u00d6ffentlichkeitsbeauftragter.<br \/>\nDozent an Pflegeschulen und bei Tr\u00e4gern der Erwachsenenbildung. Seit 1988 als Autor und Herausgeber t\u00e4tig. Bei Hogrefe erschien \u201eDas Einsamkeits-Buch\u201c 2018.<br \/>\nSeit Mai Sachverst\u00e4ndiger f\u00fcr seelische Gesundheit in der Enquete-Kommission \u201eEinsamkeit\u201c des Landtags NRW.<\/p>\n<p><strong>Kurzbiografie Adelheid Wolf<br \/>\n<\/strong>Adelheid Wolf kam 2010 f\u00fcr ihr Studium der Integrativen Heilp\u00e4dagogik \/ Inclusive Education an die EHD. W\u00e4hrend des Studiums und nach Abschluss ihres Masters 2015 arbeitete sie in diverse Einrichtungen der sogenannten Behindertenhilfe. Von 2015 bis 2017 erhielt sie aufgrund der Zusammenarbeit mit einer geh\u00f6rlosen Kollegin Einblicke in die Deutsche Geb\u00e4rdensprache und die Geh\u00f6rlosenkultur. Von 2017 bis 2019 kultureller Austausch in insg. zw\u00f6lf L\u00e4ndern. Seit 2019 zur\u00fcck in Darmstadt, koordiniert sie das Digitalstadt Projekt \"Digital f\u00fcr Alle\". Ziel des Projekts ist es, Zug\u00e4nge zu schaffen und Barrieren abzubauen, um die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu gew\u00e4hrleisten. Die Stabsstelle Sozialplanung und Projektkoordination und die Digitalstadt Darmstadt tragen so einen wichtigen Teil zur Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention bei.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t<section>\n\t\t\t<div class=\"ac-head\"><a class=\"ac-head-link\" href=\"\" title=\"Open Space mit dem Interkulturellen Tutor*innen Team ab 17:30 Uhr\">Open Space mit dem Interkulturellen Tutor*innen Team ab 17:30 Uhr<img decoding=\"async\" class=\"arrow arrow-down lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/themes\/neosmart-atomic\/media\/arrow.png\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 64px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 64\/64;\"><\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ac-body\" style=\"display: none;\">\n\t\t\t\t<div class=\"ac-body-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Im Anschluss an das Forum \u201eEinsame Gesellschaft?!\u201c laden wir zu zwei Events mit Studierenden des <a href=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/interkulturelles\/kontakte-knuepfen\/itt\/\">I<strong>nterkulturellen Tutor*innen Teams (ITT)<\/strong><\/a> ein. Wer Lust hat, nach dem letzten Panel an einem Spiele- oder Quizabend in entspannter und ungezwungener Atmosph\u00e4re teilzunehmen, ist hier genau richtig.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Play ITT:<\/strong> Klinkt euch ein zu einem heiteren Online-Spieleabend! Es wird gemalt, geraten, Karten gelegt, gew\u00fcrfelt und vieles mehr!<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/tu-darmstadt.zoom.us\/j\/88448720845?pwd=eUJqQWhRb0lnSUdXRDhkQ3pxKzFqUT09\">Zoom-Link<\/a><\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Meeting-ID: 884 4872 0845<br \/>\nKenncode: 425958<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quiz ITT:<\/strong> Der Online-Quizabend von ITT. Jede:r ist herzlich willkommen - egal ob Quizprofi oder Anf\u00e4nger:in!<br \/>\nDer Link zu Quiz ITT wird in K\u00fcrze hier ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong><a href=\"https:\/\/deref-web.de\/mail\/client\/fLsCNcZ7PA0\/dereferrer\/?redirectUrl=https%3A%2F%2Ftu-darmstadt.zoom.us%2Fj%2F88952521454\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zoom-Link<\/a><br \/>\n<\/strong><br \/>\nMeeting-ID: 889 5252 1454<br \/>\nKein Kenncode<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-44838-0-0-2\" class=\"so-panel widget widget_neosmart-editor panel-last-child\" data-index=\"2\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-neosmart-editor so-widget-neosmart-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><div class=\"widget-editor\">\n\t<p>Das Wissenschaftliche Forum ist eine Kooperation zwischen:<\/p>\n<p><em> <img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-43930 lazyload\" data-src=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"108\" data-srcset=\"https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1.jpg 2213w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-480x80.jpg 480w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1024x171.jpg 1024w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1536x256.jpg 1536w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-2048x341.jpg 2048w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-320x53.jpg 320w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-640x107.jpg 640w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-768x128.jpg 768w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-960x160.jpg 960w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1280x213.jpg 1280w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1366x228.jpg 1366w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1440x240.jpg 1440w, https:\/\/studierendenwerkdarmstadt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/logos-1-1920x320.jpg 1920w\" data-sizes=\"(max-width: 648px) 100vw, 648px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 648px; 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