Made in Hessen: Tausch-App „Swapper“

Tausch-App "Swapper"

03.02.2017 · Joel Monaco, Student der Wirtschaftswissenschaften aus Weiterstadt, gehört eher nicht zu den StudienzweiflerInnen, an die sich unsere Titelstory vor allem wendet.

Manche Leute finden Ihr Glück im Jagen von Pokemon im Herrngarten, beim Hochladen eines neuen Fitness-Bildes auf Instagram oder mit Freunden in der Krone.


(v.l.n.r.: Julius Kaden, Joel Monaco)

Joel Monaco ist auch da offenbar anders. Mit gerade einmal 19 Jahren kann er bereits auf viele App-Projekte zurückblicken. Ein Treffen mit Evan Spiegel hat dabei seinen Drang in die Selbstständigkeit noch einmal bestärkt. Von Evan Spiegel noch nie gehört? Das ist der milliardenschwere Gründer von Snapchat, der einfach mal „Nein“ zum 3 Milliarden-Übernahmeangebot von Mark Zuckerberg gesagt hat.

Joel Monaco hatte eine Idee: Warum hat sich eine Tauschbörse bisher noch nicht so richtig durchgesetzt? Apps und Dienste wie Spock oder Kleiderkreisel erfreuen sich bereits großer Bekanntheit. Ähnlich wie bei andere Tauschbörsen können UserInnen ihre nicht mehr benötigen Laptops, Pullover oder Fahrräder zum Tausch anbieten. Die von Joel Monaco und seinen beiden Kollegen Julius Kaden (22, Wirtschaftsinformatiker) und Mark Machat (20, Student TU Darmstadt) gelaunchte App hat jedoch einen „Tinder-Mehrwert“. Neu ist: Ein Algorithmus zeigt, ähnlich wie bei mancher Partner-Börse, passende Tauschangebote an. „Jede/r kann sich somit zu seinen Vorlieben passende Artikel suchen“, erzählt uns Joel Monaco. Diese Matchings sollen den UserInnen einen echten Mehrwert bieten. Im Gegensatz zu Ebay-Kleinanzeigen oder Spock liegt der Fokus nicht auf dem Verkauf.

Finanziell soll sich die App durch Provisionsboni von Versanddienstleistern tragen und durch kostenpflichtige Funktionen, die UserInnen buchen können, um ihre Angebote besser zu platzieren. Der Innovationsgeist des Teams „swappte“ auch schon auf einige Investoren über. Die Investitionssumme nutzen die drei Gründer, um Server-Kosten oder Rechtschutzversicherungen zu bezahlen. Ein Gehalt aus dem Kapital wollen sie sich nicht gönnen, treu der Devise: alles in den App-Erfolg. Den Markteintritt haben unzählige Nächte voller Programmier-Arbeit oder frühmorgendliche Fernbusfahrten zu potentiellen Investoren und Partnern möglich gemacht. Inzwischen ist die Swapper GmbH auch im Gründungszentrum der TU Darmstadt vernetzt und hält Vorträge in Hörsälen.

Wer die neue App ausprobieren möchte, findet die Download-Portale unter www.swapper.trade

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