Biene Mensa

Die Biene Mensa fliegt über die Lichtwiese

Manche haben es an der Lichtwiese bereits „Summen“ gehört – das Studierendenwerk ist unter die Imker gegangen.  Die Idee dazu hatte unsere Geschäftsführerin Frau Laux, die den Leiter der Hochschulgastronomie und selbst Hobby-Imker Volker Rettig dazu ermutigte ein Bienenvolk auf dem Dach der Mensa Lichtwiese anzusiedeln.


Gesagt, getan. Im Mai 2017 zogen 1000 Bienen verteilt auf zwei Waben auf das Dach der Mensa. Nachdem die zwei Bienenvölker merkten, dass sie eine Königin brauchen, begannen sie eine kleine Anzahl der Bienen mit „Gelée royale“ zu füttern. Es wird angenommen, dass Gelée royale die Ursache dafür ist, dass aus einer Bienenlarve eine Königin und keine Arbeiterin schlüpft. Die Königin, die zuletzt schlüpft, tötet anschließend die anderen Königinnen – die Natur ist hart. Inzwischen besteht jedes Volk aus ca. 1.000 Bienen. Im Sommer kann ein Volk auf bis zu 50.000 – 60.000 Bienen
anwachsen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommer, denn im Juli 2018 ist es endlich soweit: Der erste selbstproduzierte Honig unserer „Kolleginnen” kann gekostet werden.

Übrigens: Bienen sind auf der ganzen Welt bedroht. Parasiten und Krankheiten gefährden weltweit die Bienenbestände.

Bedeutung der Biene für den Menschen Bienen sind nach Rind und Schwein die wichtigsten Nutztiere, da Sie rund 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzen bestäuben. Ein großer Teil unserer Nahrungsmittel würde uns andernfalls nicht zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren sinkt jedoch die Anzahl der Bienenvölker. Die Ursachen sind noch nicht genau erforscht. Es wird angenommen, dass der Klimawandel, Parasiten und der Einsatz von chemischen Giften für das Bienensterben verantwortlich ist. In einigen Gegenden in China sind Bienen bereits ausgestorben, sodass die Menschen per Hand die Bestäubung der Pflanzen übernehmen müssen. Wer mehr über die Biene erfahren möchte, kann sich in der ARD-Mediathek kostenlos die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation „More than Honey“ anschauen.

Fotos: Hendrik Hamelau
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