Ökologische Erzeugung

Ökölogische Erzeugung

In den Mensen und Bistros des Studierendenwerks kommen seit einiger Zeit Zutaten und Lebensmittel in Bio-Qualität zum Einsatz.

„Wir möchten die Hochschulgastronomie nachhaltig entwickeln und schmackhaftes und zugleich gesundes Essen anbieten“, so Ulrike Laux, Geschäftsführerin des Studierendenwerks. „Mit ökologischen Lebensmitteln wollen wir dazu beitragen, dass wir und unsere Nachkommen künftig eine Welt vorfinden, in der eine hohe Lebensqualität möglich ist.“

Wir setzen bei den großen Mengen an

In unseren Mensen, in denen auch Studierende mit eingeschränktem Budget speisen und bis zu 10.000 Menüs täglich serviert werden, ist dies gar nicht so leicht. Ein Mensa-Essen kann  aus bis zu 20 Zutaten bestehen, was die vollständige Umstellung auf den Einkauf aus ökologischem Anbau verteuert und aufwändig macht. Da aber Bio-Produkte verstärkt auf der Speisekarte vertreten sein sollen, versuchen wir bei großen Einkaufsmengen anzusetzen. Kartoffeln beispielsweise werden gleich tonnenweise bei uns verarbeitet. Es muss also nicht immer ein komplettes Gericht umgestellt werden um effektiv etwas zu verändern. Deshalb schauen wir uns genau an, welche Zutaten und Lebensmittel wir in besonders großen Mengen umstellen könnten.

Ca. 100.000 kg Kartoffeln beziehen wir pro Jahr in BIO-Qualität.

Mensa-Gäste mögen fragen: „Was habe ich eigentlich davon?“ Die Antwort ist ganz einfach: mehr Qualität. Ein paar Beispiele ...

Reis stellt für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung das Hauptnahrungsmittel dar. Entscheidender Vorteil der Bio-Variante ist der Anbau. Bio-Reis wird ökologisch erzeugt. Auf den Feldern werden somit keine mineralischen Dünger und keine Pestizide eingesetzt. Die Böden werden folglich durch Rückstände von Pestiziden, Herbiziden nicht verunreinigt und nicht überdüngt. So bleibt die biologische Vielfalt im Boden erhalten und die Funktion als Filter für unser Trinkwasser wird nicht beeinträchtigt. Bei konventionellen Anbaumethoden kommt es aufgrund der eingesetzten Agrarchemie im Boden und den Feldfrüchten zu Rückständen, die für den Menschen schädlich sein können. Beim Bio-Reis werden Schädlinge anstatt mit Pestiziden beispielsweise vor dem Abpacken mit einer CO2-Druck-Methode bekämpft, welche entsprechenden Organismen Sauerstoff entzieht. Die Güte des Reises wird dabei nicht beeinträchtigt. Durch die Umstellung auf Bio-Reis in der Mensa, können die Gäste von der Qualitätssteigerung nicht nur an der Beilagen-Theke profitieren. Auch beim Wok wird ausschließlich Reis in Bio-Qualität verwendet.

Bio und in der Mensa: Reis

Schmeckt „Bio“ besser?

Beim Bio-Obst bekommt der Gast mehr für sein Geld: Bio-Bauern lassen dem Obst mehr Zeit zum Reifen und verzichten auf Wachstumsverstärker. Äpfel, Bananen und Mandarinen enthalten in der Regel weniger Wasser und schmecken intensiver als konventionell erzeugte Früchte. Sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe sowie Vitamine sind in Bio-Produkten häufiger zu finden als in konventionellem Obst und Gemüse, wobei allerdings bei der Vielzahl der verschiedenen Sorten deutliche Unterschiede zu beobachten sind. Bio-Obst ist in der Regel sehr wenig mit Pestiziden belastet. Bei einem Test in einem Kopenhagener Zoo bewiesen die Affen dafür gutes Gespür. Während sie konventionelle Bananen sorgfältig schälten, wurden die Bio-Bananen samt Schale verspeist …

„Steht eine Kuh auf der Weide …“

Angesichts der konventionellen Rinderhaltung klingt das das leider wie ein Witz: Die meisten Milchkühe wissen nicht, wie es jenseits ihres Beton-Stallbodens aussieht. Weil sie sich mehr bewegen, geben Weide-Kühe bessere Milch mit höheren Anteilen an Protein und Omega3-Fettsäuren. Kühe, die unsere Bio-Milch produzieren, müssen zudem Grünfutter bekommen und dürfen nicht ausschließlich mit Silage gefüttert werden. Kühe, die Auslauf haben, geben aber auch weniger Milch. Die „Produktionsmaschine“ Kuh wird daher in der konventionellen Landwirtschaft oft im Stall gehalten und auf Milch-Erzeugung getrimmt, wobei ein konventioneller Milchbauer nur ca. 30 Cent pro Liter Milch (Stand erhält und nur aufgrund der großen Masse der produzierten Milch wirtschaftlich arbeiten kann. Dazu gehört in der Regel massiver Einsatz von Antibiotika und Kraftfutter. Euter-Erkrankungen sind in konventionellen Milchbetrieben leider nicht selten. Eine Stallkuh lebt im Schnitt sieben Jahre, Weide-Kühe werden deutlich älter. Die Entscheidung für Bio-Milch ist daher nicht nur eine Entscheidung für Qualität, sondern auch für das Tierwohl.

Die Milch im Bistro-Kaffee stammt aus ökologischer Erzeugung

Die Bio-Milch beziehen wir - wie auch die Kartoffeln – vom Sonnenhof der Nieder-Ramstädter-Diakonie (NRD) in Ober-Ramstadt. Bio-Kartoffeln enthalten weniger Nitrat als konventionelle Kartoffeln - zudem ist der Geschmack besser. Ebenfalls in großen Mengen kaufen wir Eier in Bio-Qualität ein. Diese verwenden wir als Zutat in den Mensen und Bistros sowie in unserer hauseigenen Bäckerei. Eine Studie der Uni Hohenheim fand heraus: Bio-Eier haben ein besseres Aroma. Die Hühner können mehr Pflanzen auf der Wiese essen, sodass die Eier mehr Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Die Tiere selbst können durch die ökologische Erzeugung in besseren Lebensbedingungen aufwachsen.

In großen Mengen kaufen wir auch Bio-Nudeln ein. Die Pasta an der Nudeltheke ist durchweg bio.

Was ist in der Mensa und Bistro alles Bio?

BIO Tofu natur Soja Fit

BIO Eier

BIO Kartoffel - geliefert in verschiedenen Schnittvarianten

BIO Kaffee - verschiedene Sorten

BIO Tee - verschiedene Sorten

Bionade – verschiedene Sorten

BIO Lemonaid – verschieden Sorten

BIO ChariTea – verschiedene Sorten

BIO VIO - verschiedene Sorten

BIO Smoothie Proviant  - verschiedene Sorten

BIO Ailaike Handmade Iced Tea – verschiedende Sorten

BIO Kokos Tropic Drink

Solero BIO Juicy Peach

BIO H-Milch & Vollmilch

BIO Koawach - verschiedene Sorten

BIO Reis - verschiedene Sorten

BIO Milchreis

BIO Apfel - verschiedene Sorten

BIO Nektarine

BIO Banane

BIO Mandarinen

Share BIO-Nussriegel – verschiedene Sorten

BIO-Nudeln an der Pastatheke - verschiedene Sorten

BIO Agavendicksaft

Kontakt

Nachhaltigkeitsmanager

Georg Richarz

Porträt des Nachhaltigkeitsmanagers Georg Richarz

Tel.: 06151 16-29438

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